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Unsere Teilnahme am Fair Trade Programm hat den Arbeitern bis Mai 2016 Mehreinnahmen von 430.000 Dollar beschert.

Durch unsere Teilnahme am Fair Trade Programm haben die Arbeiter, die Patagonia-Kleidung herstellen, zwischen Herbst 2014 und Mai 2016 insgesamt 430.000 Dollar zusätzlich verdient. Die Mitarbeiter von Nature USA in Los Angeles haben sich ihren Anteil, der dem Verdienst von bis zu sechs Arbeitstagen entsprach, als Barprämie auszahlen lassen, um damit die Gesundheitskosten und Studiengebühren für ihre Kinder zu bezahlen. Die Belegschaft von Hirdaramani in Sri Lanka hat mit ihrem Geld eine für alle Mitarbeiter kostenlose Kinderkrippe eingerichtet, ein Gesundheits- und Hygieneprogramm gestartet und Damenbinden sowie Unterwäsche gekauft, um die persönliche Hygiene zu verbessern. Und die Arbeiter von MAS Leisureline, ebenfalls in Sri Lanka, investierten es in Einkaufsgutscheine für Lebensmittel, Medikamente, Toilettenartikel und andere persönliche Dinge. (Diese indirekten Leistungen entsprachen einem halben Monatslohn.)

Fair Trade ist für Patagonia eins der wichtigsten Instrumente, um die Löhne der Arbeiter zu verbessern, ihren Lebensstandard zu erhöhen und sie einem Existenzlohn näher zu bringen.
Das funktioniert folgendermaßen. Für jedes Fair Trade Certified Produkt mit Patagonia Label bezahlen wir einen Zuschlag. Dieses Geld geht direkt an die Arbeiter, die frei über seine Verwendung entscheiden. Doch das ist nicht alles. Das Programm fördert außerdem die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter sowie Sozial- und Umweltmaßnahmen und den Dialog zwischen den Arbeitern und der Betriebsleitung. Im Mai 2016 haben über 7000 Arbeiter in Betrieben, die Patagonia-Kleidung herstellen, von diesem Programm profitiert.

Da es bei Arbeitern, Fabrikanten und fortschrittlich denkenden Kunden so beliebt ist und für uns ein praktisches Mittel, um die Löhne der Arbeiter zu erhöhen, hat Patagonia seine Teilnahme an Fair Trade rasch ausgebaut. Im Herbst 2014 haben wir zunächst 10 Fair Trade Modelle angeboten, die alle im gleichen Betrieb gefertigt wurden. Im Herbst 2016 bieten wir bereits 192 Modelle aus sechs verschiedenen Betrieben. Und bis Herbst 2017 sollen es 300 Fair Trade Modelle aus 13 verschiedenen Betrieben sein.

Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass sich die meisten Fair Trade Firmen bislang in Asien befinden. Doch Patagonia hat das Programm als erster Bekleidungshersteller auf Mexiko, Mittelamerika und im letzten Jahr mit Nature USA sogar auf die Vereinigten Staaten ausgedehnt.
„Die Vorteile des Programms haben unsere Erwartungen übertroffen”, sagte Thuy Nguyen, Leiterin der Abteilung für Umwelt- und Sozialverantwortung, die das Fair Trade Programm betreut. „Die Zuschläge verbessern nicht nur die Löhne, sondern – wie unsere Betriebe berichten – auch die Arbeitsmoral und das Engagement. Da die Arbeiter aktiv an dem Programm mitwirken, können sie seine Vorteile besser schätzen und verstehen. Kaum ein anderes Sozialprogramm hat solch einen weitreichenden Effekt.“

Patagonia ist eine von über 1000 Firmen mit zusammen 30 Produktgruppen, die Fair Trade Certified™ Artikel verkaufen. Seit dem Start des Programms 1998 haben Bauern und Fabrikarbeiter von Zuschlägen in Höhe von 350 Millionen Dollar profitiert.

Näheres auf fairtradeusa.org

 

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